Lieber Björn, wir freuen uns, dass Du Dir Zeit für ein Interview mit uns nimmst, damit Dich unsere Leser kennenlernen können.

Seit wann bist Du als Autor tätig, und was hat Dich dazu bewegt, Autor zu werden?

Cool Camping Deutschland“ war mein erstes Buch. Es ist 2012 erschienen. Die Leidenschaft für neue, aufregende Campingplätze hat mich dazu gebracht, das Buch zu schreiben.

Woher nimmst Du die Inspiration für Deine Bücher?

Aus meinem Leben: „Campingglück„, der aktualisierte Nachfolger von „Cool Camping Deutschland„, steht für meine Liebe zur Natur, für aufregende Nächte an der frischen Luft. Kürzlich habe ich zusammen mit Wytse Vellinga ein zweites Buch veröffentlicht: „Mobile Storytelling – A journalist´s guide to the smartphone galaxy„. Er fasst all das zusammen, was „Mobile Journalism„, also Journalismus per Smartphone ausmacht – meine zweite Leidenschaft. Denn im Hauptberuf bin ich (leider!) nicht Camper, sondern Reporter.

Wie lange schreibst Du im Schnitt an einem Buch, und an welchen Orten fällt Dir das Schreiben besonders leicht?

Beide Bücher haben etwa ein Jahr verschlungen. „Camping-Glück“ ist in einem großartigen Hamburger Co-Workingspace, dem „betahaus“ entstanden, „Mobile Storytelling“ dagegen abends an unserem Küchentisch. Besonders leicht fällt es mir zu schreiben, wenn ich ausreichend Zeit und eine gute Internetverbindung habe. Dann kann es auch ruhig etwas lauter sein – denn dann gibt es auch Menschen, mit denen ich mich in Pausen unterhalten kann.

Wie sieht Dein Arbeitsalltag als Autor aus?

Leider gibt es den nicht – beide Bücher sind nebenbei entstanden. Und oft erst, nachdem meine drei Jungs im Bett waren. Insofern: Tagsüber Reporter, dann Papa, dann Autor. Oft etwas zu müde. Und nur bis halb elf, weil ich meinen Schlaf liebe. Ich schreibe schnell.

Was sind Deine persönlichen Lieblings-Genres, und was begeistert Dich an diesen Genres ganz besonders?

Reiseführer mag ich lieber als Journalismus-Sachbücher. Mehr Genres kenne ich nicht als Autor.

Was ist Dein persönliches Lieblingsbuch anderer Autoren?

Ich schwärme sehr für naturnahe Bücher: Roger Deakins „Waterlog“ ist ein ganz fantastischer Schwimmreisebericht durch Großbritannien. John von Düffels „Schwimmen“ finde ist ebenso wunderbar – die Kombination aus Erlebtem und Recherchiertem. Fiktional schwöre ich nach wie vor auf den so wandelbaren Matt Ruff, mein liebstes seiner Bücher ist „Set this
house in order„.

Schreibst Du aktuell an einem neuen Buch, oder planst Du, an einer neuen Idee zu arbeiten?

Ich habe zwei weitere Camping-Ideen und Verlage, die sie umsetzen wollen. Aber die sind noch nicht spruchreif. Und ich habe den Stoff für einen Roman im Kopf – aber ich habe keine Ahnung, ob den jemand lesen möchte.

Auf welches Deiner Bücher bist Du ganz besonders stolz?

Auf „Camping-Glück“ – weil es „Cool Camping“ neues Leben eingehaucht hat dank großartiger Gestaltung und Betreuung durch die Crew der Deutschen Verlagsanstalt, allen voran Thomas Hagen.

Hast Du vielleicht einen oder mehrere Tipps, die Du angehenden Autoren mit auf den Weg geben kannst?

Nicht wirklich – dafür bin ich zu sehr ein Buchmarkt-Novize.

Das Team von Indie-Bücher bedankt sich ganz herzlich bei Dir und wünscht Dir weiterhin alles Gute und viel Erfolg!

Psst: Du kannst gerne über die Kommentar-Funktion Fragen an den Autor stellen. Wir leiten diese dann weiter!

 

Webseite des Autors