Liebe Elke, wir freuen uns, dass Du Dir Zeit für ein Interview mit uns nimmst, damit Dich unsere Leser kennenlernen können.

Seit wann bist Du als Autorin tätig, und was hat Dich dazu bewegt, Autorin zu werden?

Ich bin jetzt seit ziemlich genau 5 Jahren als Selfpublisherin tätig. Die Idee, Autorin zu werden, hatte ich – inspiriert durch die Bücher von Enid Blyton – bereits als Zehnjährige. Danach hat es gut schlappe 30 Jahre gedauert, bis ich mir meinen ersten Roman (Single, alleinerziehend …) zugetraut habe. Aber besser spät als nie 🙂

Woher nimmst Du die Inspiration für Deine Bücher?

Aus dem Leben. Dafür braucht es für mich keinen besonderen Ort, sondern allenfalls eine gute Beobachtungsgabe. Als Autorin nimmt man seine Umgebung, seine Mitmenschen, seinen Alltag ganz anders wahr, nämlich unter der Prämisse: Was oder wen könnte ich in einem meiner Bücher gut verarbeiten? So ist man quasi 24 Stunden im Dienst – was bei diesem Job aber okay ist.

Wie lange schreibst Du im Schnitt an einem Buch, und an welchen Orten fällt Dir das Schreiben besonders leicht?

Für ein Buch gebe ich mir zwei Monate plus Lektorat plus Korrektorat. Ich arbeite sehr gerne zu Hause, da ist der Sessel am bequemsten. Und ich werde am wenigsten abgelenkt.

Wie sieht Dein Arbeitsalltag als Autorin aus?

Mails checken, Facebook checken, Bürokram erledigen, Marketing, Kapitel schreiben, Mails checken, Facebook checken, Bürokram erledigen, Marketing …

Was sind Deine persönlichen Lieblings-Genres, und was begeistert Dich an diesen Genres ganz besonders?

Das kommt ganz auf meine Stimmung an. Eigentlich gibt es für mich kein Lieblingsgenre. Ich mag gute Bücher. Gute Bücher sind Bücher, die etwas in mir bewegen – that’s it!

Was ist Dein persönliches Lieblingsbuch anderer Autoren?

Okay, ich oute mich als Jane Austen-Fan. Stolz und Vorurteil. Hach!

Schreibst Du aktuell an einem neuen Buch, oder planst Du, an einer neuen Idee zu arbeiten?

Ich schreibe derzeit an dem ersten Band einer neuen Krimireihe. Nebenbei denke ich über einen passenden Titel nach, was der schwierigere Teil ist.

Auf welches Deiner Bücher bist Du ganz besonders stolz?

Ich mag meine historischen Krimis „Moorsmaragd“ und „Flutrubin„, weil sie einfach anders sind. Und weil sie bei den Lesern sehr gut ankommen. Ja, die beiden machen mir Spaß. Fortsetzung folgt.

Hast Du vielleicht einen oder mehrere Tipps, die Du angehenden Autoren mit auf den Weg geben kannst?

Als Einzelkämpfer hat man es im Selfpublishing schwer. Der Austausch mit netten Kollegen ist bereichernd und macht gute Laune. Jeder weiß ein bisschen, viele wissen viel. Deshalb würde ich angehenden Autoren den regen Austausch mit Kollegen immer ans Herz legen.

Das Team von Indie-Bücher bedankt sich ganz herzlich bei Dir und wünscht Dir weiterhin alles Gute und viel Erfolg!

Psst: Du kannst gerne über die Kommentar-Funktion Fragen an die Autorin stellen. Wir leiten diese dann weiter!

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