Liebe Inez, wir freuen uns, dass Du Dir Zeit für ein Interview mit uns nimmst, damit Dich unsere Leser kennenlernen können.

Seit wann bist Du als Autorin tätig, und was hat Dich dazu bewegt, Autorin zu werden?

Hauptberuflich als Autorin tätig bin ich seit 2008, als mein erstes Buch (Die irische Rebellin) erschien.
Geschrieben habe ich eigentlich schon fast immer. Ich hatte schon als Kind so viele Geschichten im Kopf, die einfach rauswollten, und irgendwann (ich glaube, so mit zehn Jahren) fing ich an, sie aufzuschreiben. Wobei es bis zum ersten Buch noch ein langer Weg war.

Woher nimmst Du die Inspiration für Deine Bücher?

Von überallher. So viele Dinge, die ich sehe, höre, lese, inspirieren mich, sei es ein hingeworfener Satz hier, eine erlebte oder gelesene oder gesehene Szene (die dann in meinem Kopf meist ganz anders weitergeht), oder ein Zeitungsartikel.
Beim historischen Roman kommt noch dazu, dass sich schon bei der Recherche unglaublich viele Ideenmöglichkeiten ergeben, und da macht es großen Spaß, die historischen Begebenheiten mit fiktiven Gestalten und echten oder erfundenen Ereignissen zu füllen. (Wobei es gar nicht so einfach ist, aus dieser Fülle an Ideen und Möglichkeiten die richtige Auswahl zu treffen.)

Wie lange schreibst Du im Schnitt an einem Buch, und an welchen Orten fällt Dir das Schreiben besonders leicht?

Abgesehen von meinem ersten Roman (der ein „klein wenig“ länger gedauert hat ?), schreibe ich je nach Thema und was ich sonst noch zu tun habe bis zu einem Jahr an einem Buch. Das beinhaltet dann aber auch viel Recherche. Meist schreibe ich zu Hause am Schreibtisch, aber manchmal tauche ich gerne mal für ein paar Tage in einem Kloster ab. Da ist man herrlich ungestört – und da kann man dann auch gerne mal die halbe Nacht durcharbeiten.

Wie sieht Dein Arbeitsalltag als Autorin aus?

Ziemlich langweilig ?. Ich fange morgens recht früh an, so ab 7 Uhr. Dann wird der Computer angemacht (ich versuche, mich erst mal von Mails und sonstigen interessanten Sachen im Internet fernzuhalten, aber das funktioniert nicht immer so gut), und dann wird geschrieben, überarbeitet, recherchiert … Dazwischen schaue ich immer mal in diversen Foren vorbei, schreibe Mails oder bleibe bei der Recherche hängen (schlimme Berufskrankheit).

Was sind Deine persönlichen Lieblings-Genres, und was begeistert Dich an diesen Genres ganz besonders?

Als Autorin: Vor allem historische Romane, weil ich dort in verschiedene Welten und Epochen tauchen kann und weil es mich fasziniert, wie Menschen zu anderen Zeiten gelebt und gefühlt haben (könnten). Aus demselben Grund schreibe ich auch gerne Geschichten, die in der Zukunft spielen.
Als Leserin: Alles, was gut und spannend ist und eine gute Personenzeichnung hat und einen spannenden, möglichst ungewöhnlichen Plot. Gerne Psychothriller und Science Fiction.

Was ist Dein persönliches Lieblingsbuch anderer Autoren?

Da gibt es mehr als nur eines. Hervorheben möchte ich aber die Bücher meiner lieben Autorenfreundin Sabine Wassermann, die leider letztes Jahr verstorben ist, vor allem „Das gläserne Tor“. Außerdem M.D. Russells „Sperling“ und K.K. Rushs “Fremde Einflüsse“.

Schreibst Du aktuell an einem neuen Buch, oder planst Du, an einer neuen Idee zu arbeiten?

Momentan arbeite ich an mehreren Sachen. Zum einen an einer Art Wissenschafts/SF-Thriller, zum anderen an einem Prequel meiner „irischen Rebellin“. Und auch sonst habe ich noch mehr als genug Ideen.

Auf welches Deiner Bücher bist Du ganz besonders stolz?

Auf mein erstes (Die irische Rebellin), deren Protagonisten ich immer noch heiß und innig liebe. Und weil ich dadurch zu einem lebenslangen Irlandfan geworden bin.

Hast Du vielleicht einen oder mehrere Tipps, die Du angehenden Autoren mit auf den Weg geben kannst?

Lesen, lesen, lesen. Und weiterschreiben. Nicht aufgeben.

Das Team von Indie-Bücher bedankt sich ganz herzlich bei Dir und wünscht Dir weiterhin alles Gute und viel Erfolg!

Psst: Du kannst gerne über die Kommentar-Funktion Fragen an den Autor stellen. Wir leiten diese dann weiter!

Webseite der Autorin