Liebe Nika, wir freuen uns, dass Du Dir Zeit für ein Interview mit uns nimmst, damit Dich unsere Leser kennenlernen können.

Seit wann bist Du als Autorin tätig, und was hat Dich dazu bewegt, Autorin zu werden?

Ich schreibe, seitdem ich aus Buchstaben Wörter bilden konnte. Meinen ersten Roman habe ich zusammen mit einer Freundin geschrieben, da war ich siebzehn. Mein ganzes Berufsleben war ich Autorin für alles Mögliche, ich habe für viele Zeitungen und Zeitschriften nebenbei geschrieben. Bis ich allerdings mein erstes Buch in den Händen halten konnte, vergingen ein paar Jahrzehnte. „Mein letzter Tampon“ – ein vergnüglicher Ratgeber für Frauen – erschien bei Eichborn 2006.

Woher nimmst Du die Inspiration für Deine Bücher?

Lesen, lesen, lesen. Alles. Zeitungen, Zeitschriften, Internet. Auch Artikel lesen über Dinge, die mich nicht interessieren. Das habe ich aus meiner Zeit in der Werbebranche mitgenommen: Da habe ich mir jedes Wochenende zehn Zeitschriften gekauft, auch so unerotische Sachen wie „auto motor sport“ oder die „Bravo“. Also Publikationen, für die ich wirklich nicht zur Zielgruppe gehörte.

Wie lange schreibst Du im Schnitt an einem Buch, und an welchen Orten fällt Dir das Schreiben besonders leicht?

Ich muss im Jahr drei Bücher herausbringen, das ist Indie-Standard. Also mindestens drei Monate. Ich schreibe grundsätzlich nur an meinem Schreibtisch: weiß, aufgeräumt, mit riesigem Bildschirm .

Wie sieht Dein Arbeitsalltag als Autorin aus?

Ich drehe mich in den Tag. Mit Kaffeekochen, Katzen füttern, Blumen gießen, Frühstück machen. Dann sitze ich vor dem Computer und lese meine Mails und Facebook und beschäftige mich mit dem Marketing meiner Bücher. Nach dem Einkaufen und Mittagessen machen fange ich an zu schreiben, also am Nachmittag bis es Zeit ist, das Abendessen zu kochen.

Was sind Deine persönlichen Lieblings-Genres, und was begeistert Dich an diesen Genres ganz besonders?

Ich liebe Sachbücher, Biografien und Krimis. Das erste ergibt sich aus meiner Neugier und meinem Hunger nach Informationen, die Krimis sind meine Leidenschaft seit einem halben Jahrhundert.

Was ist Dein persönliches Lieblingsbuch anderer Autoren?

Schrei in der Nacht von Mary Higgins Clark. Das war für mich so etwas wie ein Augenöffner. Ich habe damals (ist schon sehr sehr lange her) gesagt, genau so etwas will ich schreiben.

Schreibst Du aktuell an einem neuen Buch, oder planst Du, an einer neuen Idee zu arbeiten?

Oh ja, ich schreibe gerade mal wieder einen Zahlenkrimi. Die 10 ist diesmal dran und es geht – Überraschung – um einen Serienmörder.

Auf welches Deiner Bücher bist Du ganz besonders stolz?

Eigentlich auf das letzte. „Der Tod trägt Schwarz“. Das war ein ziemlich schwieriges Buch mit einem schwierigen Thema, ich habe es zusammen mit meinem Partner Michael Hellmann, einem ehemaligen Ermittler einer Berliner Mordkommission, geschrieben. Ich musste dafür sehr viel recherchieren, unter anderem im Milieu der Missionare und Ordenspriester. Worauf ich wirklich stolz bin, ist, dass ein Afrikamissionar das Buch sogar lektoriert hat und die Patres auf ihrer Webseite Werbung für das Buch machen und es im Afrika Center verkaufen.

Hast Du vielleicht einen oder mehrere Tipps, die Du angehenden Autoren mit auf den Weg geben kannst?

Just do it. Tu es einfach. Alles andere ist Zeitverschwendung!

Ausgewählte Bücher der Autorin:

                    

Das Team von Indie-Bücher bedankt sich ganz herzlich bei Dir und wünscht Dir weiterhin alles Gute und viel Erfolg!

Psst: Du kannst gerne über die Kommentar-Funktion Fragen an die Autorin stellen. Wir leiten diese dann weiter!

 

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