Das verliebte Ich – Was wäre, wenn alles nur in deinem Kopf stattfindet?

Was wäre, wenn Depressionen eine ganz andere Wendung in deinem Leben bewirken könnten?
Unser Protagonist (anfangs bewusst ohne Namen), lernt eine junge Frau kennen, als er eigentlich auf dem Weg nach Venedig war. Flüchtete er vor seinem Leben, oder vor sich selbst?

Als er die junge Frau kennen lernte, war es die Liebe seines Lebens. Aber der Weg dorthin, dass zu erkennen, was diese Liebe noch für ihn bedeutet, sollte eine harte Reise für ihn bereit halten.

Klappentext:
Er verliebt sich in die Liebe seines Lebens. Doch eines Tages wacht er auf und sie ist verschwunden.

Es sind weder Fotos noch Erinnerungen in irgendeiner Form vorhanden. Er beschließt, der Sache auf den Grund zu gehen.

Nach einer langen und ernüchternden Suche tritt sie endlich wieder in sein Leben. Was er bis dahin nicht wusste, er ist krank.

Erlebt er alles wirklich? Oder spielt es sich nur in seinem Kopf ab?

 

Neugierig geworden?

Dann gelangt ihr durch den Link zur Leseprobe: Leseprobe – Das verliebte Ich

 

 

Über mich selbst:

Eigentlich ist es gar nicht so einfach, sich selbst zu beschreiben. Durch meine Depression, ist es oft schwer zu sagen, wer ich bin. In erster Linie bin ich Künstler. Ich fotografiere sehr gerne, meist analog auf schwarz-weiß Film und Polaroid. Erstelle selbst Edeldrucke auf Cyanotypie (Link führt zu Wikipedia) Basis, und möchte demnächst meine neuesten Werke mit Blattgold veredeln.
Als Autor war ich früher schon tätig. Allerdings habe ich durch ein Trauma sehr lange das schreiben wieder aufgehört. Vor ein paar Jahren, kam mir die Idee, zu diesem Buch. Aktuell arbeite ich an Biografie, wo es darum geht, wie ich 365 Tage mit der Krankheit Depression lebe. Das besondere daran ist, dass jeder erlebte Tag am nächsten Morgen frisch niedergeschrieben wird. Genau so, wie es war. Mit allen Problemen, Gefühlen, Ängsten und sonstigen Sorgen. Ohne schön zu reden. Einfach, wie es für mich selbst war.

Als kleines extra, gibt es noch die Entstehungsgeschichte, wie mein Debüt Roman entstanden ist.

Wie kam es zu diesem Buch?

Als Thema ist es teilweise sehr schwer über Depressionen zu schreiben. Selbst ich als Autor musste das feststellen. Um ehrlich zu sein, hätte ich am Anfang nicht gedacht, wie schwierig es sein kann, das Erlebte nieder zu schreiben.

Es gab oft Zeiten, als so manche Idee nach kurzer Zeit wieder im Papierkorb gelandet ist. Und auch die Krankheit an sich forderte ihren Tribut. Wenn man sehr persönlich über seine eigene Erkrankung an Depressionen schreibt, kann dies einen sehr stark aufwühlen. Auch ich musste das durchleben. Manches Trauma und schlechte Erfahrung kamen wieder zum Vorschein. Jedes Manuskript wollte ich bestimmt schon an die hundert Mal löschen. Da war der Titel „Das verliebte Ich“ keine Ausnahme.

Fast acht Jahre hat es gedauert, bis dieser Kurzroman seine Vollendung fand. Doch war das nicht die Hauptidee für mein erstes Buch. Insgesamt sind vor diesem Titel zwei weitere Manuskripte, die teilweise sehr weit fortgeschritten waren, dem Nirgendwo verfallen. Auch wenn viel Arbeit in jedem dieser Texte steckte, so war am Schluss jeder einzelne eine Blockade, die mich am Schreiben hinderte. Einfach war es nicht, diese zu vergessen und endgültig zu löschen.

Mehrere Jahre hat mich jeder dieser Titel gekostet. Und doch gewann ich aus jedem weitere Erfahrungen. Auch über mich selbst und wie ich mit meiner Krankheit lebe. Oder manchmal sogar wie meine Krankheit mit mir lebt. Es war eine Herausforderung, bei null anzufangen und in gewisser Weise die Depression doch noch einmal gewinnen zu lassen.

Aber nach einiger Zeit kam mir die Titelidee und eine kleine Story dazu in den Sinn. Auch dieses Mal hat es nochmal lange gedauert, bis dieser Titel vollendet war. Die Krankheit lässt manchmal über einen langen Zeitraum kein Schreiben zu. Es ist wie eine Blockade, die ständig neue Formen annimmt.

Aber irgendwann war es dann doch so weit. Jede gute Phase wurde von mir bis zur absoluten Erschöpfung genutzt. Nur um diesmal meiner Krankheit einen Schritt voraus zu sein: es hat viel Kraft, Zweifel und Tränen gekostet. Aber am Ende hatte es sich doch gelohnt. Denn als ich mein fertiges Werk Anfang November 2017 als Buch in der Hand hielt, hätte ich vor Glück weinen können. Diese ganze Arbeit, der stetige Kampf mit der Depression und all ihren Tücken – und doch habe ich am Schluss mein Ziel erreicht.

Mein erstes eigenes Buch in den Händen zu halten..