Unser jetziges, ungerechtes und destruktives Geldsystem
provoziert Finanzkrisen und macht uns alle sukzessive ärmer,
kränker und unzufriedener. Genau dieses Hamsterrad führt
paradoxerweise zu immer mehr Wirtschaftswachstum.

Tag auf Tag im Hamsterrad von Christopher Klein &
Jens Helbig
nimmt den Leser mit auf eine Reise durch die
Finanzwelt, die voller Überraschungen und spannender
Erkenntnisse steckt.

Im ersten Teil werden wahre, systemimmanente Ursachen
der Schulden- und Finanzkrisen enthüllt. Schritt für Schritt,
einfach und verständlich, erschließt sich wirklich jedem die
Funktionsweise des Geld- und Wirtschaftssystems. Der
zweite Teil beleuchtet die alltäglichen Konsequenzen, die sich
für uns daraus ergeben – das vollkommene Hamsterrad.

Wie es zu diesem Buch kam

Im gemeinsamen Auslandsjahr in Mexiko wurde uns, Christopher Klein und Jens Helbig, die enorme Ungleichverteilung deutlich, die wir dort hautnah miterlebten. Dies war für uns beide der Anlass, sich näher mit den Ursachen und Problematiken davon – dem herrschenden Geldsystem – auseinanderzusetzen.

Wir entschließen uns dazu, der Ungleichverteilung zu begegnen. So riefen wir den Blog geldsystem-verstehen.de ins Leben und veröffentlichten unseren ersten Bestseller Tag auf Tag im Hamsterrad.

Das macht dieses Buch so besonders

Als unser erstes überhaupt veröffentlichte Buch ist in die Erstellung viel Zeit und Herzblut geflossen. Ohne unsere Freunde und Familien, die uns tatkräftig unterstützten, hätten wir das Buch nicht in der Form herausbringen können. Anfangs war unsere es noch unbekannt und so mussten wir eine jahrelange Durststrecke überwinden und viele Erfahrungen als Autoren sammeln, bis unser Werk schließlich Bestseller-Status erreichen konnte. Obwohl wir mittlerweile schon unzählige Bücher herausgebracht haben, wird dieses Buch immer unser erstes Buch bleiben, das wir immer noch pflegen und ergänzen – mittlerweile ist Tag auf Tag im Hamsterrad in der fünften Auflage.

 

Lesermeinungen

Auch wenn man über einige Punkte streiten kann: Das kleine Buch enthält mehr Informationen und Denkanstöße als mancher dickleibiger Fachwälzer.

Helmut Creutz

Renomierter Wirtschafts- analytiker und Publizist des Bestsellers »Das Geldsyndrom«

Die Vorgänge und Zusammenhänge sind im Dschungel der Finanzwelt für jemanden, der nicht täglich damit zu tun hat, kaum zu verstehen. Die Autoren versuchen daher, dieses Thema mit einfachen Worten und Beispielen auch für Laien verständlich darzustellen. Das ist ihnen gut gelungen.

Redaktion Geld-Magazin Österreich

(Ausgabe Mai, 2015), Geld-Magazin Österreich

Die Autoren […] haben einen eigenen, interessanten Stil entwickelt, ein eher kompliziertes Sachthema auf eine unterhaltende Weise interessant darzustellen. Das Lesen dieses Buches wird daher jedem politisch und finanzwirtschaftlich Interessierten empfohlen.

Redaktion GHZ

(Ausgabe März 2014)

Dieses Buch leistet einen essentiellen und wertvollen Beitrag zur Aufklärung über die Funktionsweise von Geld in unserem Wirtschaftssystem.

Matthias Weik und Marc Friedrich

Spiegel-Bestseller

Ich fand die Geschichte wirklich plausibel und jederzeit nachvollziehbar. Da das Buch relativ kurz und kompakt daher kommt, hast Du es auch schnell durchgelesen. Natürlich merkt der Leser, dass da Volkswirte am Werk waren und manchmal klingt es durchaus akademisch (z. B. einige Fachbegriffe), aber das hat mich nur bedingt gestört. Wenn Du Deinen Horizont über Geld und das obskure System dahinter verstehen möchtest, findest Du mit diesem Buch einen idealen Einstieg!

Daniel Korth

Finanzblogger und „Finanzrocker“

Besonders das Kapitel „Geistige Autarkie“ finde ich sehr spannend weil ich die Meinung der beiden Autoren teile, dass unsere Grundeinstellung sowie Glaubenssätze unseren Erfolg maßgeblich beeinflussen.

Natascha Wegelin

Finanzbloggerin und „Madame Moneypenny“

Den beiden Autoren gelingt es dabei, an konkreten Beispielen dem Leser die jeweiligen Sachverhalte (z.B. Verbindlichkeiten vs. Vermögenswerte) zu verdeutlichen. Ferner geben sie konkrete Tipps zum „richtigen“ Umgang mit Geld. Das Buch eignet sich für Einsteiger und Fortgeschrittene, die den Weg zur „Finanziellen Freiheit“ einschlagen wollen bzw. diesen bereits eingeschlagen haben.

Anton Weber

Finanzblogger und „Geldsack“

Leseprobe (Einleitung)

Banken, Banker, Broker, der Profit, die Schulden-, Banken- und Finanzkrise – der Turbokapitalismus. Diese Wörter sind heutzutage zum Inbegriff von Gier und Maßlosigkeit geworden. Während die meisten Mitmenschen davon aufgebracht sind, lachen sich andere im selben Augenblick ins Fäustchen. Woran liegt das und sind diese Vorbehalte überhaupt berechtigt?

Woher resultiert die Diskrepanz zwischen Arm und Reich? Warum klafft die Vermögensschere immer weiter auseinander? Wieso besitzen in Deutschland die oberen zehn Prozent der Bevölkerung drei Viertel und das reichste Prozent davon sogar mehr als ein Viertel des gesamtdeutschen Vermögens? Warum ist das Vermögen derart ungleich verteilt, dass während die Zahl der Milliardäre stetig steigt (Stand Januar 2018: Über 2.043 Milliardäre!), gleichzeitig knapp ein Viertel der Weltbevölkerung von weniger als zwei US-Dollar am Tag in Armut lebt und Hunger leidet? Wie kann es sein, dass (Stand 2017) die 42 reichsten Menschen so viel Vermögen besitzen, wie 50 % der gesamten Menschheit? Auf der kurvenreichen Reise durch den Dschungel der Finanzwelt blicken nur noch wenige durch. Arbeit, Ausbildung, Arzttermine, Schule, Studium, Social Media, Fitnessstudio und Fernseher halten uns im Alltag so beschäftigt, dass uns zunehmend die Zeit zum Nach- und Mitdenken abhandenkommt. Franklin D. Roosevelt bemerkte schon vor vielen Jahren:

»Nie zuvor hatten wir so wenig Zeit,
um so viel zu tun.«

Indes blockieren wir unangenehme Themen und schotten uns vor ihnen ab. Schließlich scheinen wir Wichtigeres zu tun zu haben – das reden wir uns zumindest ein. Diese Abwehrhaltung ist zwar verständlich, aber sie birgt Gefahren: Weil eine ergebnisoffene, unverblümte und tolerante öffentliche Debatte fehlt, wird das Spiel weiterhin denjenigen überlassen, die uns offensichtlich in die Misere gebracht haben.

Zum anderen fehlen Anreize, nach neuen Wegen und Lösungen zu forschen – man versucht vielmehr, den Status quo solange wie möglich zu halten. Die persönliche Vorbereitung auf eine mögliche Krise kommt ebenfalls zu kurz. Außerdem berauben exzessive Schuldenstände heutigen und künftigen Generationen ihre Existenzgrundlage. Die weit verbreitete lethargische Grundeinstellung, das meiste erledige sich mit der Zeit ohnehin von selbst, solange man nur genug Zeit verstreichen ließe, ist derweil völlig unangebracht.

Wir wollen der ungleichen Informationsverteilung entgegenwirken und mit diesem Buch das Interesse für spannende finanzwirtschaftliche und geldsystematische Zusammenhänge und Verquickungen entfachen. Das soll mindestens zweierlei Zielen dienen. Erstens versteht durch die Lektüre jung wie alt Hintergründe und Auslöser der derzeitigen Schulden- und Bankenkrise. Damit kann man künftig gelassener auf die Nachrichten reagieren, weil man weiß, weshalb die Krisen derartige Auswüchse angenommen haben. Zweitens ist ein grundlegendes Verständnis der finanzsystematischen und -wirtschaftlichen Funktionsweisen auch für die eigene finanzielle Situation hilfreich. Gemäß dem italienischen Dichter und Philosophen Dante Alighieri stößt man den Wandel vielleicht sogar höchstselbst an.

»Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt,
der andere packt sie kräftig an und handelt.«

Auf jeden Fall wird man am Ende des Buches Abläufe, die weitgehend unbekannt sind, durchblicken und bewusster wahrnehmen. Man erkennt Unzulänglichkeiten unseres Finanzsystems und ein eingefahrenes Weltbild wird den Weg für freie, neue und unabhängige Gedanken ebnen.

»Man flucht über die Börse. Man nennt sie einen Giftbaum. Und niemand sieht ein, dass das Geld, das Goldene Kalb, der wirkliche Giftbaum ist. Die ewige Verwechslung der Wirkung mit der Ursache wird auch hier nicht erkannt.«

So beschrieb Silvio Gesell, ein Geldtheoretiker, der die Schattenseiten des Geldwesens wie kaum ein anderer durchblickte, in seinem Buch »Reichtum und Armut gehören nicht in einen geordneten Staat«, bereits vor über 150 Jahren ein kränkelndes System. Schon damals scheinen sowohl Politik als auch ihre Kontrahenten – die sich mit Fug und Recht gegen einen völlig aus den Fugen geratenen Finanzmarktkapitalismus stellen (z. B. Attac oder Occupy) – Äpfel mit Birnen verwechselt zu haben.

Im Laufe der Lektüre dieses Buches wird offensichtlich, dass die Problematik des heutigen Finanz- und Wirtschaftssystems nämlich nicht – wie häufig plakativ und einfach behauptet – an einigen abgehobenen und durchgedrehten Bankern festgemacht werden kann. Vielmehr liegt der Hund (nach wie vor) in einer dem Geldsystem implementierten, absurden Machtstruktur begraben. Kombiniert man dieses System nun mit einer auf Wettbewerb gepolten Wirtschaftsordnung – in der einer gegen den anderen kämpfen muss – sind extreme Disparitäten vorprogrammiert. Letzten Endes kann es nämlich nur dann einen Gewinner geben, wenn ein anderer verliert. Der Verlierer muss dabei nicht zwingend ein Mensch sein. Er äußert sich mittlerweile auch in einer zunehmend zerstörten Ökosphäre.

Das jedoch könnte das Ende der Welt bedeuten!

 

Weitere Informationen

  • Solltest Du noch fragen zu Tag auf Tag im Hamsterrad haben, dann kannst Du uns über unseren Blog geldsystem-verstehen.de oder per Mail (info@geldsystem-verstehen.de) erreichen.
  • Möchtest Du das Buch einem Publikum (Blog, Zeitschrift, Klassenzimmer,…) vorstellen, dann schicken wir Dir gerne ein physisches Rezensionsexemplar. Bitte kontaktiere uns einfach.
  • Das Buch kann in allen Buchhandlungen oder bei Amzaon gekauft werden.
  • Weitere Bücher des Autorenduos Klein und Helbig findest Du auf unserer gemeinsamen Autorenseite auf Amazon.